Herzlich willkommen an der Werner-von-Siemens Mittelschule in Augsburg Hochzoll. Sie finden hier neben unserem schulischen Angebot auch aktuelle Berichte über Veranstaltungen, Unternehmungen und Projekte.
Die Werner-von-Siemens-Mittelschule ist Teil des Schulverbundes mit der Mittelschule Herrenbach und der St. Georg-Mittelschule. Neben Regelklassen führen wir für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 auch M-Klassen und eine Deutschklasse der Stufe 7 bis 9. Insgesamt besuchen unsere Schule etwa 400 Schülerinnen und Schüler.
Mit viel Einsatz, Teamgeist und Freude fanden die diesjährigen Bundesjugendspiele an der Werner-von-Siemens-Mittelschule statt.
Insgesamt nahmen rund 120 Schülerinnen und Schüler an der sportlichen Veranstaltung teil und stellten ihr Können in den verschiedenen Disziplinen unter Beweis.
Trotz wechselhafter Wetterbedingungen mit teilweise leichtem Regen ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gute Stimmung nicht verderben. Mit großer Motivation traten sie in den Disziplinen 800m Lauf, Weitsprung und Ballweitwurf an und zeigten dabei Ehrgeiz sowie Fairness gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
Ein besonderer Dank gilt allen Lehrkräften, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den Schülerinnen und Schülern, die bei der Organisation und Durchführung der Bundesjugendspiele unterstützt haben. Durch ihren Einsatz konnte die Veranstaltung reibungslos ablaufen.
Die Werner-von-Siemens-Mittelschule freut sich bereits auf die nächsten Bundesjugendspiele.
BRÖ
Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, nahmen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c an der Verlegung eines Stolpersteins in der Grimmstraße 12 in Augsburg-Oberhausen teil. Mit dieser besonderen Gedenkveranstaltung wurde an Johanna Bauer erinnert, die Opfer des nationalsozialistischen Euthanasie-Programms wurde.
Die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig findet man überall in Augsburg und sie erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer in den Gehweg eingelassen und geben ihnen symbolisch ihren Namen und ihre Geschichte zurück.
Während der Veranstaltung erfuhren wir mehr über das Leben von Johanna Bauer und über die unmenschliche Ideologie der Nationalsozialisten, die Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen als „lebensunwert“ bezeichneten. Im Rahmen des sogenannten Euthanasie-Programms wurden hunderttausende Menschen ausgegrenzt, zwangssterilisiert und ermordet.
Die Verlegung des Stolpersteins machte deutlich, wie wichtig die Erinnerung an die einzelnen Schicksale ist. Gerade die persönlichen Geschichten helfen uns, die Auswirkungen von Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenverachtung besser zu verstehen. Die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung war für unsere Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Beitrag zur historischen Bildung.
Der Stolperstein für Johanna Bauer erinnert nun dauerhaft in der Grimmstraße 12 an ihr Leben und ihr Schicksal. Er mahnt uns, für Menschenwürde, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzustehen und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten.
MUE